21. April 2007, 10:15 Uhr bis ca. 19:00 Uhr

Vom Einklang im Zweiklang
Durch Musik das Verwandte im Fremden erkennen

Tagesseminar mit Stefan Sell

Je mehr die Welt zusammenwächst, desto größer wird die Angst des Einzelnen vor Identitätsverlust . Dabei steckt das Potential individueller Entwicklung gerade in der Verbindung, im Zusammenhalt, in der Entdeckung des Gleichen im Ungleichen. Da aber ein Bewusstsein für diesen Zusammenhang noch reifen muss, scheint der Nutzen der Globalisierung bisher nur den Machtinteressen internationaler Konzerne vorbehalten zu sein.

Musik ist ein hervorragendes Mittel, im sinnlichen Erleben Kontexte wortlos herzustellen.
Anhand vieler praktischer Beispiele und fundierter Erläuterungen wird der These nachgegangen, dass es einen alles verbindenden Rhythmus gibt, der uns ermöglicht, in individueller Entfaltung das friedvolle Miteinander zu entdecken.
Unter seiner fachlichen Anleitung hören wir dem Ausnahmegitarristen Stefan Sell einfach zu, meditieren oder musizieren ohne Vorkenntnisse selber und schärfen so unser Bewusstsein dafür, wie viel gemeinsamer Nenner sein kann, wenn Unterschiedliches erhalten bleibt.

Der Tag soll ausklingen mit einem Konzert Stefan Sells: im kleinen Kreis bei einem Glas Wein genießen wir die Musik eines “der renommiertesten Gitarristen der Szene”.

Stefan Sell
Musiker, Komponist und Autor, ist neben zahlreichen Konzerten durch die Beteiligung an Radioproduktionen (WDR, DLF, BR), in seiner Arbeit für Theater und Oper oder als Chefredakteur des Kulturmagazins “foglio” hervorgetreten. 2005 war er zusammen mit dem Rezitator Lutz Görner und dem Dichter Heinz Kahlau auf Deutschland-Tournee.
Von Stefan Sell sind inzwischen drei Solo-CDs erschienen. Seine Musik bezeichnete die Westdeutsche Zeitung als “Gitarrenmusik in vollendeter Perfektion.”

Seminargebühr: 75 Euro, inkl. Mittagessen und Getränke

Beachten Sie bitte unsere Teilnahmebedingungen (siehe Seite “Kontakt”)

Mehr über Stefan Sell auf seiner Homepage.