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Je mehr die Welt zusammenwächst, desto größer wird die Angst des Einzelnen vor Identitätsverlust. Dabei steckt das Potential der persönlichen Entwicklung gerade in der Verbindung, im Zusammenhalt, in der Entdeckung des Gleichen im Ungleichen: Es findet sich beispielsweise ein gemeinsamer Nenner in der Musik unterschiedlicher Epochen und Kulturen, der auch in unserer multikulturellen und interdisziplinären Gesellschaft anzutreffen ist. Stefan Sell erzählt an diesem Abend über das Verbindende in der Musik, über den Einklang im Zweiklang. Gemäß Novalis’ Maxime „Jedes in Allem dar sich stellt“, weiß der Ausnahmegitarrist geistreich und vergnüglich Erkenntnisse aus der Musik auf das Verständnis kultureller Eigenheiten anzuwenden. Und im kleinen Kreis, bei einem Glas Wein, genießen wir an diesem Frühsommerabend die Musik eines „der renommiertesten Gitarristen der Szene“: Über sein virtuoses und fantasiereiches Gitarrenspiel gelingt es Stefan Sell, zahlreiche Brücken zu anderen Lebensbereichen zu schlagen.
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Stefan Sell Musiker, Komponist und Autor, ist neben zahlreichen Konzerten auch durch die Beteiligung an Radioproduktionen (WDR, DLF, BR), in seiner Arbeit für Theater und Oper oder als Chefredakteur des Kulturmagazins “foglio” hervorgetreten. Von Stefan Sell sind drei Solo-CDs erschienen. Seine Musik bezeichnete die Westdeutsche Zeitung als “Gitarrenmusik in vollendeter Perfektion.”
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