3. Mai 2008, 19:00 Uhr

Bei unserem Maifest übernehmen wir eine in Süddeutschland noch sehr lebendige Tradition: den mit einem Kranz geschmückten Maibaum. Er steht für die wieder erwachte Natur, das hervorbrechende Grün. Damit eng verbunden sind Liebe und Erotik, Fruchtbarkeit, Lebenskraft und Lebensfreude. Dies sind auch die Inhalte unseres Festes: Wir wollen die Kräfte feiern, die auf unserer Erde wirken und Leben erst möglich machen. Dafür soll uns der Maibaum ein Symbol sein: als Verbindung der irdischen und kosmischen Kräfte, von Höhe und Tiefe, die Verbindung der Geschlechter.
Das Maifest ist inzwischen zur festen Einrichtung im “Kalkwerk” geworden.

Das Maifest ist eines von acht Festen im Jahreskreis. Wir finden den Rhythmus der acht Feste sinnvoll, um den Wandel der Jahreszeiten deutlich werden zu lassen. Damit knüpfen wir an vorchristliche Traditionen an, wollen die Feste aber Inhalten zuordnen, die mit uns und unserem Leben heute zu tun haben.
Wir wollen auch versuchen, die patriarchale Spaltung in vermeintliche Gegensatzpaare wie Mensch/Natur, Mann/Frau, Geist/Materie (Körper) und die damit einhergehende Aufwertung der einen und Abwertung der anderen Seite zu überwinden. Wir wollen bewusst machen, dass wir ein Teil der Natur sind und nicht ihr Gegenüber
, dass Leben und Tod zusammen gehören in einem Kreislauf von Werden, Wachsen, Vergehen und Neuwerden. Für uns stehen die Kräfte der Elemente und das Leben selbst im Vordergrund - ohne sie auf eine Göttin oder einen Gott zu projizieren.

Das Maifest ist gedacht für Frauen, Männer und Kinder. Anmeldung bitte per Telefon oder eMail.
Wir bitten um einen Kostenbeitrag sowie um einen Beitrag zum gemeinsamen Buffet!

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