15. Mai 2009

Der Goldene Schnitt
in Kunst und Natur

Vortrag mit Dr. Wolfgang Beyer

 

Der Goldene Schnitt wird in Kunst und Architektur oft als ideale Proportion und als Inbegriff von Ästhetik und Harmonie angesehen. Ob er tatsächlich häufiger verwendet wurde als andere Proportionen, sei es absichtlich oder intuitiv, ist jedoch umstritten. In der Botanik findet er sich dagegen mit hoher Präzision, wie z. B. in Sonnenblumen und Tannenzapfen.
Wir werfen zunächst einen Blick auf den Goldenen Schnitt in der Kunstgeschichte und befassen uns dann mit den raffinierten Wachstumsmechanismen bestimmter Pflanzen. Als verbindender Hintergrund erweist sich der Umstand, dass der Goldene Schnitt in einem gewissen Sinne die irrationalste aller Zahlen ist.

Dr. rer. nat. Wolfgang Beyer
ist Physiker und arbeitet im Laser-Forschungslabor der Ludwig-Maximilians-Universität München in Großhadern. Er befasst sich mit verschiedenen Bereichen aus Physik und Astronomie und besonders gerne mit Themen aus dem Grenzgebiet von Naturwissenschaft und Philosophie. In seinen Vorträgen gelingt es Wolfgang Beyer  meisterlich, interessierte Menschen für seine Themen zu begeistern.

15. Mai 2009, 19:30 Uhr
Unkostenbeitrag: 8 EUR

 

 

 

 

Gestaltung: crayonne